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  • Jürgen Grünauer

Aktuelle Social Media Trends, die Sie kennen sollten

Social Media Plattformen gehören seit Jahren sowohl im privaten Bereich, als auch in der Unternehmenswelt, zu den fest etablierten Kommunikationskanälen. Denn wer heute seine Social Media Accounts richtig bespielt, erreicht seine Zielgruppe effektiver, gewinnt deren Vertrauen und verkauft erfolgreich seine Produkte. Besonders während der Corona-Krise erhielten die sozialen Medien einen enormen Aufschwung. Kunst, Konzerte, Konsum – nahezu alles verlagerte sich in den digitalen Raum. Nun ziehen wir Bilanz und blicken darauf zurück: Was hat sich auf den Social Media Plattformen getan? Welche Trends haben sich entwickelt? Und worauf sollten Sie auch in Zukunft als Unternehmer/-in setzen?


Die wichtigsten Social Media Plattformen für Unternehmen


Im Januar 2020 wurde vom Statista Research Department eine Umfrage zu den wichtigsten Social-Media-Plattformen für Marketing weltweit durchgeführt. Diese ergab, dass unter Marketingverantwortlichen Facebook nach wie vor der Spitzenreiter unter den Sozialen Medien sei. Dahinter folgen Instagram und LinkedIn. Auch in Österreich ergibt sich ein ähnliches Bild: Laut dem artworx Social-Media-Report 2020 belegt Facebook mit 3,9 Mio. aktiven Nutzer/-innen ebenfalls den ersten Platz. Mit mehr als 2,4 Mio. Usern ist Instagram das zweitgrößte soziale Netzwerk. LinkedIn ist hierzulande mit 1,4 Mio. Nutzern das beliebteste Jobportal. Aber auch YouTube sollte nicht unterschätzt werden. Tipp: Unternehmen sollten weiterhin auf die großen Sozialen Medien setzen und gleichzeitig ihre Zielgruppen im Auge behalten. Denn vor allem jüngere NutzerInnen wie die Generation Z suchen sich bereits neue Plattformen wie Snapchat oder TikTok.


Video-Content bestimmt die Sozialen Medien


Nicht nur der Hype um TikTok, sondern auch die anhaltende Beliebtheit der Instagram-Storys zeigen, dass Video-Content für Marketingstrategien relevant ist. Und er wird zunehmend wichtiger. Denn genau die jüngeren Generationen fühlen sich durch Videos mehr angesprochen als durch Fotos oder Texte. Für Unternehmen sind daher kurze, unterhaltsame Clips essentiell, um junge Social-Media-User zu erreichen. Ein meist positiv empfundener Nebeneffekt der Story-Funktionen besteht zudem in der Vergänglichkeit. Content wird in den Sozialen Medien zwar immer schneller verfügbar, aber gleichzeitig kann er auf einen Zeitraum begrenzt werden.


TikTok wird Teil einer jeden Marketingstrategie


Eine der zurzeit am häufigsten heruntergeladenen Apps ist Tik Tok. Seit derVerschmelzung mit der Lipsync-App Musical.ly im August 2018 ist das soziale Netzwerk auf Wachstumskurs. Nun will das Unternehmen neben dem jungen Publikum auch Werber und Unternehmen ansprechen. Im Marketing ist es einfach, sich auf die großen 5 zu verlassen. Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn und Youtube. Aber Zielgruppen splitten sich zunehmend auf, wenden sich neuen, coolen Plattformen zu. TikTok und Co wachsen enorm. Und diese Kanäle sitzen schon in den Startlöchern, um die Marketing-Budgets zu übernehmen, die sonst woanders ausgegeben wurden.


Keine „Likes“ mehr auf Instagram?


Gleich zu Beginn des Jahres platzte zudem eine Social Media Bombe: Instagram-CEO Adam Mosseri plant die öffentlichen „Likes“ auf der Plattform abzuschaffen. Künftig sollen User nur noch sehen können, wie viele „Likes“ ihre eigenen Posts erhalten, nicht aber die von anderen Personen oder Unternehmen. Damit will man dem als ungesund empfundenen Bewerten und Vergleichen in den Sozialen Medien erstmals aktiv entgegenwirken. Die Reaktionen darauf sind jedoch gemischt, denn insbesondere für Influencer ist dies auch ein Messwert ihrer Arbeit.


Mit weniger Reichweite mehr erreichen


Influencer Marketing ist für die meisten Unternehmer/-innen kein Fremdwort mehr. Allerdings hat es in diesem Bereich eine interessante Verschiebung gegeben: Weg von den ganz Großen hin zu Influencern mit geringerer Reichweite. Warum das so ist? Die populärsten Instagramer, Youtuber und Influencer sind für die meisten Unternehmen kaum mehr leistbar. Außerdem kommt hinzu, dass zahlreiche Follower die Glaubwürdigkeit der Großen zunehmend anzweifeln. Daher suchen sich viele Marken jetzt sogenannte Mikro- oder Nano-Influencer (beginnt schon bei unter 1000 Followern). Durch ihr hohes Engagement und die intimen Einblicke in ihre reale Lebenswelt, bieten sie ihrer Community mehr Identifikationsmöglichkeiten. Die Influencer-Storys tauchen zwischen denen von Freunden und Familie auf, wodurch Content, Werbung und Privates zunehmend verschmelzen.


Swipe Up for shopping


Auch Onlineshopping ist bereits seit einiger Zeit ein großes Thema in den Sozialen Medien. Und wird es wohl auch bleiben. Influencer stellen in ihrer Instagram-Story geschickt ihre neue Sonnenbrille, ihr cooles Outfit oder Interiour-Ideen vor. Damit die Follower auch gleich wissen, wo es diese Produkte zu kaufen gibt, wird das Unternehmen mittels Verlinkung oder Nennung eingebaut. Bestenfalls blendet man noch einen Rabattcode ein. Ein schlichtes „Swipe Up“ trennt die Follower jetzt noch von ihrem Produktkauf, ohne die Social Media Plattform verlassen zu müssen. Gleiches gilt für den Verkauf über den eigenen Account: Foto einstellen, als Anzeige kennzeichnen, Produkte markieren und fertig ist der Onlinehandel. Für die KonsumentInnen war Shopping noch nie so einfach.


Augmented Reality (AR) wird Social Media Realität


In der Gaming-Szene hat AR mit der Pokémon GO App bereits seinen Siegeszug gefeiert. Aber auch im Social Media Bereich erfreut sich die Technologie in Form von Fotofiltern größter Beliebtheit. Was das angeht war Snapchat der absolute Vorreiter. Diese Position will die Social Media Plattform weiter ausbauen, indem sie zukünftig das Tool Lens Studio für Händler und Entwickler zugängig macht. Mit dem Tool können Unternehmen eigene Virtual Reality (VR) Videos und AR Lenses von ihren Produkten erstellen. Auf diese Weise können die NutzerInnen wiederum das Produkt ausprobieren, ehe sie es kaufen.

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