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  • Jürgen Grünauer

Facebook führt Post Loop Ads ein

Facebook liefert ein brandneues Werbeformat für den Kurzvideobereich. Die kurzen Post Loop Ads starten nach zweimaliger Wiederholung eines Reels.

Seit dem globalen Roll-out der Reels für Facebook hat das Format auch auf dieser Plattform enorm an Bedeutung gewonnen. Grundsätzlich macht die Videorezeption auf Facebook über 50 Prozent der Nutzungszeit aus – Reels spielen dabei eine zusehends wichtige Rolle. Creator können inzwischen jedes gepostete Video einfach in ein Reel umwandeln. Zudem können Brands und Creator ihre Reels jetzt dank einer neuen API einfacher über Drittplattformen auf Facebook teilen. Für Advertiser – und Creator – wiederum wird nun eine ganz neue Option im Kurzvideobereich eingeführt: Post Loops Ads. Diese ergänzen die Overlay Ads und bieten mehr Raum für die Werbebotschaft.


Das sind Facebooks Post Loop Ads für Reels

Zunächst führte Meta Overlay Ads ein, die auch schon auf Instagram integriert worden waren. Diese Banner, die quasi auf einem Reel platziert werden, sind inzwischen für mehr Creator und Advertiser verfügbar. Jetzt launcht Meta mi den Post Loops Ads eine weitere Werbeoption, die im Vergleich mehr Platz für die Werbebotschaft bietet. Denn die Post Loop Ads werden ausgespielt, sobald ein Reel zweimal den Loop durchlaufen hat. Dann wird die Ad im Full-Screen angezeigt und läuft für sechs Sekunden. Danach startet das Video wieder im Loop.


Das neue Werbeformat ist vorerst nur für ausgewählte Partner:innen verfügbar. Während Advertiser mithilfe dieses Formats eine auffällige und eher native Ad in den Reels Stream integrieren können, haben Creator die Chance, ihre Inhalte damit vermehrt zu monetarisieren. Das spielt für viele Creator eine wichtige Rolle und entscheidet darüber, auf welcher Plattform sie ihre Content-Produktion fokussieren.


Die Post Loop Ads bieten sich jedoch womöglich nur im Kontext sehr kurzer Videos an. Oder solcher, die die Zuschauer:innen zum wiederholten Anschauen animieren. Denn in der Regel scrollen User durch den Feed und brechen Videos möglicherweise sogar eher ab, bevor sie diese zweimal im Loop sehen. Das heißt, Creator müssten ihre Inhalte ein wenig an die Werbeoption anpassen, um dieser zu Aufmerksamkeit zu verhelfen. Die ersten Probeläufe mit den Partner:innen starten – und das Feedback wird Meta dabei helfen, die weiteren Werbeoptionen für den Reels-Bereich so attraktiv wie möglich für Creator und Advertiser zu gestalten.


Die Monetarisierung der eigenen Plattformen durch diverse neue Werbeeinspielungen, insbesondere auf Instagram, ist für Meta derzeit ein Kernanliegen. Auf diese Weise sollen Umsatzrückgänge – wie zuletzt auf Facebook – aufgefangen und das Geschäft der Plattformen wieder gestärkt werden.

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