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  • Jürgen Grünauer

Facebook: Mehr Kontrollmöglichkeiten für Eltern im Messenger Kids


Der US-Konzern Facebook kündigt neue Kontrollmöglichkeiten für Eltern in seinem Messenger Kids an. Das Chatprogramm richtet sich an Kinder.


Deren Eltern können nun im Parent Dashboard – gewissermaßen ihrer Steuerzentrale – sehen, mit wem ihr Kind wie oft gechattet hat und welche Bilder und Videos dabei geteilt wurden. Halten die Eltern die verschickten Aufnahmen für unangemessen, haben sie die Möglichkeit diese zu löschen.


Daneben können Eltern geblockte Kontakte ihres Kindes einsehen und einen manuellen Logout aus der App für ihr Kind vornehmen. Auch eine Download-Funktion analog zur regulären App des sozialen Netzwerks steht laut Facebook zur Verfügung. Mit dieser lädt man eine Übersicht der über das Kind im Messenger gespeicherten Daten herunter.


Sehr junge Zielgruppe


Der Messenger Kids kam 2017 auf den Markt und brachte Eltern Kontrollmöglichkeiten wie eine Zeitkontrolle und eine Übersicht über die Unterhaltungen ihres Kindes. Aufgrund seiner sehr jungen Zielgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen steht das Chatprogramm in der Kritik.

Facebook betont, dass die Daten des Messengers nicht für Werbung genutzt werden und sichert zu, dass die gesammelten Daten niemals an Dritte verkauft würden. In der Vergangenheit hatte der US-Konzern immer wieder mit Datenskandalen Schlagzeilen gemacht.

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