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  • Jürgen Grünauer

TikTok erhöht das Zeichenlimit für Captions

Zuletzt lag das Zeichenlimit für Captions auf TikTok bei 300, jetzt können erste Creator mehrere tausend Zeichen nutzen. Das soll ihnen erlauben, Kreationen und Produkte näher zu beschreiben und mehr Engagement zu fördern – und könnte zudem TikToks Anspruch, als Search App genutzt zu werden, stärken.

In der Entertainment App gibt es eine grundlegende Veränderung, die für Creator von größter Relevanz sein dürfte. Das Zeichenlimit für die Videobeschreibungen wurde deutlich erhöht. Statt sich auf 300 Zeichen beschränken zu müssen, können Creator künftig bis zu 2.200 Zeichen nutzen. Diese Entwicklung trägt auch dem Umstand Rechnung, dass User TikTok zusehends für Suchanfragen nutzen.


Neues Zeichenlimit für Captions auf TikTok könnte die Suche in der App optimieren

Der Social-Media-Experte Matt Navarra teilt auf Twitter die Ankündigung TikToks, die sich auf die Änderung des Limits bezieht. Er erklärt, dass dieses zunächst bei 150 Zeichen gelegen hatte, ehe es auf 300 Zeichen angehoben wurde. Jetzt können erste Creator noch deutlich mehr Text in den Captions unterbringen.


Diese Erhöhung des Limits soll für mehr Engagement sorgen, weil Creator mehr Raum erhalten, um ihren Kreationen Ausdruck zu verleihen, relevante Hashtags zu nutzen oder Accounts zu erwähnen. So könnte TikTok die Videos noch besser empfehlen, heißt es in der Ankündigung. Außerdem werden die Inhalte dann einfacher suchbar.


Erst in den vergangenen Wochen hat TikTok zudem einige Features in der App derart angepasst, dass die Suchfunktionen prominent dargestellt werden. Einer der jüngeren Tests zeigt auch einen direkten Link zur In-App-Suche für ein bestimmtes Keyword direkt in den Kommentaren, sobald User ein Themen-Keyword in der Kommentarsektion erwähnen.


Probleme mit den Suchergebnissen sollten Nutzer:innen bewusst sein

Dass TikTok aufgrund der schon riesigen und noch weiter wachsenden Popularität der App – gerade, aber nicht ausschließlich unter jüngeren Menschen – in verschiedenen Kontexten genutzt wird, ist eine logische Konsequenz des Erfolgs und des Zusammentreffens so vieler Creator und Inhalte auf der Plattform. Allerdings gibt es im Kontext der Suche und des Informationsbestrebens auf der Plattform ein grundlegendes Problem: Viele der Inhalte, die bei der Suche auf der Plattform in den Top-Ergebnissen auftauchen, enthalten Fehlinformationen, die zum Teil sogar gefährdend sein können.


Wer via TikTok sucht, sollte die Ergebnisse durchaus auf ihre Glaubwürdigkeit überprüfen und vertrauenswürdige Quellen heranziehen. Das gilt für Suchergebnisse allgemein, sollte aber auf TikTok besonders ins Gewicht fallen, da die App noch kaum Prüfmechanismen für einen Search-Kontext aufweist, die umfassend funktionieren.


Das erhöhte Zeichenlimit könnte künftig aber mehr Kontext für Suchende wie auch TikTok preisgeben – und den KI-gestützten Mechanismen der App ebenso helfen, fragwürdige Inhalte zu erkennen und gegebenenfalls mit einem Warnhinweis zu versehen.

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