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  • katharina661

TikTok testet 15-minütige Videos

Nachdem TikTok die Videolänge im vergangenen Jahr auf zehn Minuten anhob, testet die Plattform nun ein Limit von 15 Minuten. Auch ein anderes Feature lässt TikTok wie YouTube aussehen.

Die maximale Videolänge auf TikTok könnte noch einmal erhöht werden: Ganze 15 Minuten lang können die Videos einiger Creator im Rahmen eines Tests sein. Das bestätigte die Plattform kürzlich gegenüber TechCrunch. Genauere Details zum Update gab TikTok nicht preis – lediglich, dass dieses zunächst nur eine begrenzte Anzahl an Usern in ausgewählten Regionen betreffe. Jene erhalten von TikTok eine Benachrichtigung darüber, dass längere Video-Uploads nun möglich sind.


User sollten zunächst die aktuellste Version der App herunterladen, um das Feature nutzen zu können. Die längeren Uploads sind sowohl in der App als auch via Desktop möglich. Ob und wann TikTok plant, das Feature umfassend auszurollen, ist aktuell nicht bekannt.


Erst 10, jetzt 15 Minuten: Wird TikTok zu YouTube?

Während mittlerweile nicht nur Instagram und YouTube, sondern zum Beispiel auch Twitch, X und Netflix über ähnliche Kurzvideoformate wie TikTok verfügen oder solche testen, nähert sich TikTok mehr und mehr YouTube an. 2021 wurde die maximale Videolänge auf drei Minuten angehoben, Anfang 2022 dann auf zehn Minuten. Eine Länge von 15 Minuten könnte die YouTube App für einige User (und auch Creator) endgültig überflüssig machen – insbesondere, falls TikTok den horizontalen Modus umfassend einführt. Zudem liefert die Länge deutlich mehr Raum für Werbeintegrationen in den Clips, zum Beispiel Mid-Roll Ads, wie sie bei YouTube gang und gäbe sind. Das würde die Werbeumsätze für Tiktok erhöhen und Creatorn noch mehr Einnahmeoptionen zusichern.


Doch viele User verbinden TikTok nach wie vor mit Short Form Content, und wollen längere Inhalte auf der Plattform womöglich gar nicht sehen. Nichtsdestotrotz bietet das längere Format Creatorn und Brands noch mehr Möglichkeiten für Storytelling und Co. – hier heißt es, ausprobieren, was funktioniert. Gänzlich abgeschrieben werden sollte YouTube keinesfalls. Schließlich bietet die Plattform Creatorn aktuell teils deutlich bessere Monetarisierungsoptionen als TikTok.




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