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  • Jürgen Grünauer

Werbung auf Instagram: Die Foto-App möchte künftig unehrliche Influencer verfolgen

Instagram möchte in Zukunft stärker gegen Influencer vorgehen, die gesponserte Posts nicht als solche kennzeichnen.

Eine Untersuchung der Wettbewerbsbehörde des Vereinigten Königreichs (CMA) hat ergeben, dass ein Großteil der Influencer auf Instagram gesponserte Posts nicht als Werbung kennzeichnet. User der App werden so laut Bericht absichtlich in die Irre geführt. Im Nachgang der Analyse kündigte Adam Mosseri, Head of Instagram, an, dass die Foto-Plattform den Content von Influencern in Zukunft stärker prüfen werde.


Genau wie in anderen Ländern müssen Influencer in Großbritannien Posts kennzeichnen, die in Kooperation mit einem Unternehmen entstanden sind und für ein Produkt oder einen Service werben. Hierzu nutzen viele, aber nicht alle, Instagrammer die Hashtags #ad oder #sponsored. Die CMA fand heraus, dass ein erschreckend großer Teil der Influencer ihren Content nicht als gesponsert kennzeichnet, obwohl sie für das Posting bezahlt wurden. Instagram gab an, dieses Problem auf zweierlei Arten angehen zu wollen:

  1. Instagram plant, ein neues Überprüfungs-Tool einzuführen. Bevor ein Post hochgeladen werden kann, müssen Influencer angeben, ob dieser in Kooperation mit einem Unternehmen entstanden ist oder nicht.

  2. Instagram arbeitet an einem neuen Algorithmus, der werblichen Content erkennt. Ist hier keine Kooperationskennzeichnung vorhanden, bekommt sowohl das Unternehmen als auch der Influencer eine Benachrichtigung

Werbung auf Instagram: Influencer führen User in die Irre

​Influencer Marketing hat auf Instagram in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Daher versucht die Social-Media-Plattform schon seit geraumer Zeit einen Weg zu finden, wie gesponserte Posts ausreichend gekennzeichnet werden können. Das Unternehmen führte deswegen die Option ein, die Business-Partner in einem Post taggen zu können. So wollte das soziale Netzwerk mehr Klarheit für User schaffen. Dennoch halten sich viele Nutzende und Influencer nicht an die Richtlinien von Instagram oder vertaggen ihre Kooperationspartner erst gar nicht in ihrem Content.


Eine kürzlich durchgeführte Studie hat ergeben, dass mehr als drei Viertel der Influencer auf Instagram ihre werblichen Posts zwar mit den Hashtags #ad oder #sponsored versehen. Diese Kennzeichnung ist dabei aber meist gut versteckt zwischen all den anderen Hashtags am Ende der Caption platziert. Nutzende können also nicht sofort erkennen, ob es sich bei dem Post um Werbung handelt oder nicht. Damit verstößt ein Großteil der Influencer gegen die Richtlinien Instagrams. Diese besagen, dass ein gesponserter Post auch prominent als solcher gekennzeichnet werden muss.


Noch ist unklar, wann Instagram die geplanten Features zur Überprüfung von Influencern ausrollt. Wer bereits Influencer Marketing auf der Plattform betreibt, sollte allerdings jetzt schon darauf achten, dass die eigenen Posts regelkonform gekennzeichnet sind. Denn obwohl noch unklar ist, wann Instagram die ersten härteren Maßnahmen ergreift, ist sicher, dass diese künftig durchgesetzt werden. 

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