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Community Commerce: Mit den richtigen Produktdaten zum Erfolg auf Social Media

Auf Social-Media-Plattformen können Marken insbesondere mithilfe des Community Commerce für steigende Umsätze sorgen. Erfahre, wie das in der Praxis gelingt und wie du mit Positivbeispielen und Automatisierung zu messbarem Erfolg gelangen kannst.

Die Social-Media-Welt wandelt sich stetig. Neue Kanäle kommen hinzu, bestehende verlieren an Bedeutung oder verschwinden gänzlich. Das hat auch Folgen für den Social Commerce – genauer gesagt, für einen bestimmten Bereich davon: Den Community Commerce. Damit Marken den Community-Effekt für sich nutzen können, gilt es nicht nur, plattformadäquat organische und bezahlte Maßnahmen zu kombinieren. Aktuelle und kanalspezifische Produktdaten spielen ebenso eine entscheidende Rolle. So bleibt es nicht beim Kaufimpuls, sondern die begehrten Stücke wandern auch in den Warenkorb.


Community Commerce ist eine Spielart des Social Commerce – hierbei geht es um die Verbindung aus Community, Unterhaltung und Shopping. In den Kategorien Kleidung, Accessoires, Schönheit und Körperpflege funktioniert Community Commerce besonders gut. Wer sich auf Social Media aufhält, wird automatisch mit neuen Trends und den Vorlieben der eigenen Community konfrontiert. Der Weg zum Shopping ist dann nicht mehr weit, auch wenn die Nutzer:innen ursprünglich gar nicht einkaufen wollten. Wenn ein Großteil des eigenen Netzwerks – oder die Lieblings-Creator – plötzlich eine neue Schmuckmarke favorisiert, liegt es nahe, sich selbst die Produkte dieser Marke anzusehen, sie mit den Kombinationen, wie sie die Community trägt, zu vergleichen und dann vielleicht auch selbst einzukaufen.


So erreichen Marken ihre Kund:innen im Social Commerce

Genau in dem Moment zwischen Entdeckung und Kauf müssen werbungtreibende Unternehmen ihre stärkste Performance zeigen. So überzeugen sie auch die Gruppen, die eigentlich gar nicht vorhatten, einzukaufen. Im besten Fall übertreffen Unternehmen die Kund:innenerwartungen durch relevante, personalisierte, kanalspezifische Erfahrungen. Dazu braucht es einen einheitlichen Daten-Management-Ansatz, mit dem Produktdaten immer aktuell bleiben und stets den Vorgaben der jeweiligen Plattform entsprechen. So lässt sich auch ein völliges No-Go vermeiden: Dass das Produkt nicht mehr verfügbar ist oder eine entscheidende Information wie die Größe fehlt.


So gelingt Community Commerce bei TikTok

TikTok ist eine der wichtigsten Plattformen für Community Commerce, deren Dreh- und Angelpunkt organische Videos darstellen. Werbungtreibende Unternehmen sollten Videos nutzen, um die Geschichte ihrer Marke zu erzählen und ihre Produkte zu bewerben. Eine Verbindung zur Community lässt sich zudem durch die Beteiligung an Hashtag Challenges schaffen oder aber mit Kommentaren zu Videos anderer Nutzer:innen. Das erhöht die Sichtbarkeit und schafft die Möglichkeit, eine eigene Community rund um eine Marke aufzubauen. Zentral für den Commerce: Auf TikTok lassen sich Produkt-Links in die Videos einfügen. So können organische Inhalte die Nutzer:innen auch dazu inspirieren, Produkte zu kaufen – sei es innerhalb der TikTok App oder auf der Website.


Ein weiterer wichtiger Motor für Marketing auf TikTok sind Influencer-Kooperationen. Sie sind zwar bezahltes Marketing, allerdings werden sie auf der Plattform organisch angezeigt; die Creator müssen den Content dann allerdings als Werbung markieren. Der Einfluss von Influencern auf TikTok ist groß und kann Marken quasi über Nacht Erfolg bescheren, wie das Beispiel Glow Recipe zeigt: Die täglichen Absätze der K-Beauty-Kultmarke wuchsen im Rahmen nach Produkt-Reviews der Influencer Mikayla Nogueira und Glamzilla Anfang des Jahres um 600 Prozent.


Zudem bietet TikTok verschiedene Ad-Formate wie Spark Ads, mit denen Werbungtreibende erfolgreichen organischen Content ihres eigenen TikTok Accounts oder anderer Accounts – mit deren Erlaubnis – bewerben können. Auch die Hashtag Challenge gibt es als Werbeformat „Branded Hashtag Challenge“.


Aktuelle und treffende Produktdaten sind Hygienefaktor

Die Social-Commerce-Möglichkeiten mit sozialen Medien sind weitreichend – insbesondere als Kombination aus organischen und bezahlten Inhalten. Reichweite und Engagement sind toll, können Kund:innen ihren Kauf aber nicht abschließen, verpufft ihr Effekt auf Verkaufsziele – oder schadet sogar der Reputation. Eine Marke, die sich ansprechend und authentisch präsentiert, Begeisterung weckt und dann an der Basisarbeit scheitert, wird von der Community abgestraft. Aktuelle und treffende Produktdaten sind deshalb nicht nice-to-have, sondern ein Hygienefaktor.


Der Startpunkt jeglicher Aktivität im Community Commerce muss deshalb immer sein, den Produktkatalog einschließlich Produkt-Links, Produktdaten in Anzeigen oder organischem Content vollständig und aktuell zu halten – und entsprechend den Anforderungen der unterschiedlichen Marktplätze aufzubereiten. Das gilt selbstverständlich auch für alle anderen Social-Media-Kanäle.


Mit Automatisierung die Zielgruppen erreichen

Eine starke Product-to-Consumer (P2C)-Strategie kann dabei unterstützen, deine Zielgruppen automatisiert anzusprechen. Denn: Wer diese Daten manuell einpflegt, kann leicht den Überblick verlieren, insbesondere angesichts der sehr unterschiedlichen Anforderungen, die die jeweiligen Plattformen stellen. Mit P2C-Lösungen lassen sich diese Daten effizienter, effektiver und korrekter aussteuern, da sie die komplexen Datenflüsse von Produktdaten zwischen Hersteller:innen und Handel automatisieren. So gelingen funktionierende Produkt-Content-Journeys.


Social Commerce – ein absolutes Muss

Wenn Marken nicht langfristig nicht auf Social und Community Commerce setzen, werden sie den Anschluss verpassen. Ohne zielgruppenspezifische Inhalte und einheitliche Produktdaten werden sie das Feld den Mitbewerbern überlassen, die etablierte und neue Kanäle dominieren werden. TikTok beispielsweise ist die jüngste Plattform, die einen nativen Checkout anbietet, und es ist nicht die Frage, ob, sondern wann sie sich durchsetzt und zu einer wichtigen Umsatz- und Wachstumsquelle wird. Entscheidend ist dabei auch, sich mit neuen Marktplätzen frühzeitig auseinanderzusetzen, um sie für sich nutzen zu können. Die Communities sind dabei ein wichtiger Bestandteil, um neue Konsument:innen zu erreichen und Vertrauen zu bilden.






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