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  • Jürgen Grünauer

Facebook wird härter gegen Regelverstöße in Gruppen vorgehen

Das Social-Network wird nun das Vorgehen gegen Regelverstöße in Facebook-Gruppen verschärfen. Dabei sollen die Reichweite und Rechte von Gruppen und ihren Mitgliedern eingeschränkt werden.

NutzerInnen, die in Gruppen wiederholt gegen Richtlinien verstoßen, sollen zeitweise die Berechtigung zum Verfassen von Beiträgen oder Kommentaren verlieren - und zwar in sämtlichen Gruppen. Zusätzlich werden sie niemanden in Gruppen einladen oder neue Gruppen erstellen können. Je mehr Verstöße eine Gruppe oder ein Mitglied begeht, desto strenger werden Facebook's Einschränkungen, bis die Gruppe oder das Mitglied ganz von der Plattform entfernt wird. Dies erklärte Facebook letzte Woche in einem Blogbeitrag.


Sank­tionen bei wieder­holten Verstößen

Wenn sich in einer Gruppe insgesamt Regelverstöße häufen, gibt es Konsequenzen für sie. So wird für bestehende Mitglieder dann die Verbreitung von Inhalten aus der Gruppe eingeschränkt, so dass sie in ihrem Newsfeed tiefer angezeigt werden. Wenn NutzerInnen einer Gruppe beitreten wollen, die gegen Gemeinschaftsstandards verstößt, werden sie darauf hingewiesen. Auch Administratoren von Gruppen werden stärker in die Pflicht genommen: Wenn viele Mitglieder einer Gruppe bereits gegen die Facebook-Regeln verstießen, kann von ihnen vorübergehend verlangt werden, alle Gruppenbeiträge zu genehmigen. Sollten Admins oder Moderatoren wiederholt Inhalte genehmigen, die gegen die Regeln verstoßen, wird die gesamte Gruppe entfernt. Dies teilte das Online-Netzwerk mit.


Facebook versichert dabei, dass vereinzelte Regelverstöße einzelner Mitglieder nicht dazu führen werden, dass eine Gruppe bestraft wird. Die Verletzungen werden sowohl auf Hinweis von NutzerInnen, als auch von Facebook's Software festgestellt, die die Inhalte durchforstet.

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