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  • Jürgen Grünauer

Google bringt digitale Visitenkarten in die Websuche: Neue People Cards für Influencer & alle Nutzer

Die neuen People Cards bei Google erlauben es Usern, in der Suche eine Visitenkarte für sich selbst zu erstellen, die Bilder, Ausbildungsinformationen oder Links zu Social Media Accounts beinhaltet.

Erste User in Indien können sich jetzt bei Google eine personalisierte Visitenkarte erstellen, die in der Suche auftaucht, wenn nach ihrem Namen gegoogelt wird. Mit diesem Feature könnten umfassende Informationen zu den Menschen gefunden werden, die nicht als Person des öffentlichen Lebens gelten. Denn für diese taucht in der Suche oft ein Knowledge Graph auf. Die People Cards mit diversen Informationen und hervorgehobenen Websites oder Social Accounts lassen sich bei Google ganz einfach erstellen – und könnten Google einen deutlich größeren Social Touch verleihen als die Suchmaschine bisher vorzuweisen hat.


People Cards im Mobile-Bereich: Hervorheben der eigenen Person in der Google-Suche

Bereits Mitte August verkündete Google via Blogpost, dass User in Indien die Option haben, mit den People Cards eine virtuelle Visitenkarte in der Google-Suche zu hinterlassen. Allerdings nur für die mobile Suche und sofern die User einen eigenen Google Account haben. Dank einer People Card können Einzelpersonen dann in einem an ein Featured Snippet erinnernden Ergebnis dargestellt werden.


Wie eine People Card angelegt wird

Eine People Card stellt ein sehr individuelles Suchergebnis dar, dass besonders Influencern oder Unternehmern auch als Referral-Quelle für die eigene Website oder die Social-Profile dienen kann. Bei gleichlautenden Namen werden verschiedene Module der Card in der Suche angezeigt, die eine Unterscheidung anhand der weiterführenden Informationen ermöglichen sollten.


Um eine People Card anzulegen, benötigen User ein mobiles Endgerät, einen mobilen Browser oder die Google Search App, einen aktiven Google Account und die Aktivierung der Web- & App-Aktivitäten. In der mobilen Google-Suche können User in Indien „add me to search“ und später „edit my people card“ eingeben, um eine Visitenkarte anzulegen oder zu bearbeiten. Neben einer Zusammenfassung zur Personen und einer Angabe zum Beruf können weitere Informationen und Links zur Websites oder Social Accounts die Karte abrunden. Wer die People Card einreicht, kann nach einigen Stunden seine virtuelle Visitenkarte in der Google-Suche sehen. Dabei müssen die User aber klare Richtlinien von Google befolgen. Ist eine Karte beispielsweise nicht mehr aktuell, könnte Google aufhören, sie anzuzeigen. Bei Falschinformationen behält sich Google sogar vor, die Karten temporär oder dauerhaft zu entfernen.


Aktuell gibt es die People Cards erst in Indien, dennoch könnten sie schon bald nach Europa kommen. Sollte sich das Feature global durchsetzen, hätte Google eine LinkedIn ähnelnde Übersicht zu Business-Personal zu bieten, die in diversen Kontexten – von HR über B2BMarketing bis hin zur Kundenakquise – Potentiale verspräche.

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