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  • Jürgen Grünauer

Social Media im Jahr 2019 - Erkenntnisse & Trends für 2020


In Österreich nutzten 2019 79,30% der Erwachsenen ab 14 Jahren WhatsApp. Mit deutlichen Abstand folgen auf Platz 2 Facebook (57,50%), Platz 3 Instagram (30,20%) und Platz 4 Snapchat (12,20%). Alle anderen Kanäle lagen im vergangenen Jahr unter der 10%-Schwelle.


Sehr unterschiedlich ist dabei die Verteilung nach Altersgruppen. Sind sich bei WhatsApp noch alle einig, differenziert sich das Feld der Platzhirschen entsprechend der altersspezifischen Vorlieben. Generell kann man sagen, dass Jüngere zwischen 15 und 25 Jahren vor allem auf Instagram, YouTube und Snapchat setzen, 26 bis 39 Jährige fühlen sich vor allem von YouTube, Facebook und Instagram angesprochen und ältere Generationen mit +40 Jahren lieben Facebook, YouTube und Pinterest.

Die Rising Stars bei den Kids von 11 bis 17 Jahren – und hier wird es wirklich spannend – waren Tik Tok (19%), Skype (18%), Twitch (15%), Discord (13%) und iMessage (10%).

Vor allem Facebook leidet unter diesem strukturellen Wandel. Wer 2019 in den sozialen Medien eine große Reichweite erzielen wollte, musste sich daher bereits breiter aufstellen.

Ein weiterer Punkt, der ins kommende Jahr hineinwirken wird, ist der Wegfall des Newsletter-Versands über WhatsApp. Seit 7. Dezember werden WhatsApp Newsletter nicht mehr geduldet.

Zu den größten Herausforderungen für alle, die 2019 in den sozialen Medien aktiv waren, zählten:

Zu wenig Zeit um interessante Inhalte zu erstellen

Mehrere Kanäle effizient bespielen Freigaben von Vorgesetzen oder Kunden bekommen

Gute Ideen, aber zu wenig Ressourcen für die Umsetzung

Fortschritte / Status im Blick zu behalten

Priorisierung nach interaktionsstarken Inhalten


Aus den Erfahrungen von 2019 kann demnach folgendes Resüme gezogen werden: Wer erfolgreich sein bzw. bleiben will, muss seine Zielgruppe genau kennen. Wo ist sie aktiv? Und was sind die Eigenheiten des jeweiligen Kanals. Dazu kommt, dass zunehmend ein höherer Bedarf an professionellen Tools entsteht. Vorallem, wer in mehreren Kanäeln aktiv sein will oder muss, ist auf einen strukturierten Contentplan, laufende Analysen und Design- wie Managemnt-Tools angewiesen.

Das große Ziel für 2020 ist dabei ganz klar Prozesse zu optimieren. In vielen Unternehmen und bei profesionellen Publishern wurden die Strukturen in der Vergangenheit bereits professionalisiert – vieles ist aber noch liegen geblieben.


Fürs neue Jahr zeichnen sich einige Trends ganz klar ab:

Video wird immer wichtiger

Folgende drei Punkte sprechen ganz klar dafür, mehr auf Video zu setzen:

55% der Social Media Nutzer sehen sich täglich Videos an 65% der Beiträge mit Video weisen mehr Interaktionen als Bild-Beiträge auf 90% der Nutzer finden Videos hilfreich bei einer Kaufentscheidung

Im vergangen Jahr haben 63% der Unternehmen ihre Aktivitäten im Bereich Video merklich verstärkt.

Erfahrungsgemäss sinkt die Hemmschwelle Videos in den sozialen Medien zu teilen zunehmend. Wer das Smartphone für die Video-Produktion nutzt, kann als Einstiegsinvestitition mit 70 bis 150 Euro rechnen. Alles was dazu benötigt wird ist ein Mini-Stativ. Eine Bluetooth fähige Fernbedienung, ein Laviermikrofon und ein kostengünstiges Videoschnitt-Tool.


Live-Streams bieten direkten Kontakt mit den Fans

Vermutlich sind dir heuer bereits die ersten „Ask Me Anything“ Streams in Instagram, Facebook, Twitch, Twitter oder YouTube aufgefallen. Das Format ist bei den Nutzern unglaublich beliebt. Für Unternehmen und Publisher bieten Streams den direkten 1:1 Kontakt mit der eigenen Community.

Einen weiterer Vorteil bietet die Aufmerksamkeit, die das Thema Streaming durch die sozialen Netzwerke selbst genießt. Sobald ein Live-Stream gestartet wird, versendet beispielsweise Instagram eine Push-Nachricht an die Follower, um diese zum Einschalten zu animieren.

Live-Streams schaffen Engagement und Markenbindung.

Es gibt zwei Möglichkeiten um live mit deinen Fans in Kontakt zu treten: entweder nutzt du die Streaming-Funktion direkt auf der jeweiligen Social Media Plattform oder du setzt auf ein Tool wie OBS, XSplit, Reachstream.io, etc.


Soziale Werbung mit Micro Influencern


Unter den Influencern rücken immer mehr die sogenannten Micro Influencer (unter 10.000 Follower) ins Zentrum des Interesses. Sie stehen in regen Austausch mit ihren Fans, sind daher glaubwürdig und bedienen eine klar definierte Nische.

Macro Influencer sind sinnvoll, wenn man eine große Reichweite erreichen möchte. Micro Influencer hingegen punkten mit einer hohen Engagement Rate, sprich Likes und Kommentare

Influencer sind nach Familie und Freunde der wichtigste Kanal für Empfehlungen und von ihrer Glaubwürdigkeit mit Testberichten gleich zu setzen.

Seit 2015 ist das Thema soziale Werbung mit Influencern weltweit am Vormarsch. 2017/18 schließlich explodierte der Influencer Markt regelrecht. Für 2020 wird im deutschsprachigen Raum ein Marktvolumen von 990 Millionen Euro prognostiziert. Für 2020 rechnen wir damit, dass 61% der Unternehmen ihre Marketing-Budgets in diesem Bereich erhöhen.

Influencer verstehen am besten wie die Zielgruppe spricht. Sie eigen sich daher ideal für folgende Kampagnen:

Mehr Sichtbarkeit: Brand Awareness

Neue Zielgruppen erreichen: z.B. Recruitment von Lehrlingen

Zielgruppen gerechte Kommunikation: z.B. komplexe Inhalte erklären

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