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  • katharina661

WhatsApp zieht Werbung in Betracht – aber nicht in der Inbox

Noch gibt es keine Ads auf WhatsApp, doch das könnte sich bald ändern. Der Status und die Channels stehen dafür im Fokus.

Meta hat im jüngsten Quartal 33,6 Milliarden US-Dollar über Werbung generiert. Doch der mit über zwei Milliarden aktiven Usern enorm populäre Messaging-Dienst WhatsApp ist bis heute ohne Ads ausgekommen. Und noch im September negierte der WhatsApp-Chef Will Cathcart, dass die App Pläne für Werbung hat, wie sie von der Financial Times beschrieben worden waren.


Inzwischen hat Cathcart allerdings erklärt, dass WhatsApp zwar keineswegs plane, Ads in der Inbox zu zeigen, dass aber Werbung im Status oder in den im Sommer 2023 weltweit gelaunchten Channels möglich ist.


Die Möglichkeit der Werbung auf WhatsApp besteht – keine konkreten Tests bisher

In einem Gespräch gab Will Cathcart an, dass Werbung im Status oder in den Channels durchaus in Betracht gezogen wird. Beispielsweise können für Kanäle Gebühren für das Abonnieren erhoben werden, sie können nur zahlenden Mitgliedern vorbehalten sein oder die Eigentümer möchten möglicherweise für den Kanal werben. Aber es wird keine Werbung im Posteingang geben.


Meta bestätigte, dass aktuell keine Status Ads getestet werden. Das heißt jedoch nicht, dass der Konzern diese nicht noch einführen könnte, beispielsweise im kommenden Jahr. Denn mit den immer neuen Formaten und Bereichen auf den eigenen Plattformen schafft Meta auch immer neues, potentielles Inventar für Ads. So bieten die Bereiche Status – der Anfang des Jahres ein großes Update erhielt – und die neuen Channels viel Raum für die Integration von auch werblichen Inhalten. Meta dürfte diese besonders in Betracht ziehen, sollte das Werbegeschäft in Europa unter der notgedrungenen Entscheidung leiden, User vor die Wahl zwischen dem kostenpflichtigen und werbefreien Abonnement und dem Consent für die Verarbeitung personenbezogener Daten zu stellen.


Derzeit gibt es noch keine offizielle Angabe zu möglichen Werbeeinführungen. Allerdings ist die Bestätigung, dass Ads in Bereichen wie dem Status vorstellbar sind, womöglich ein Hinweis auf etwaige Pläne. Auch eine Plattform wie Netflix hat sich lange gegen Werbung gewehrt, dann aber eine werbegestützte Abonnementoption eingeführt und die Entscheidung auch damit begründet, Usern mehr Auswahl zu bieten.





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